Alpine setzt Wachstumskurs fort

  • Knapp 55 Prozent Zuwachs auf 3’246 Einheiten
  • Ausbau von Modellpalette und Vertriebsnetz
  • Alpine A290 als wichtigster Treiber

ALPINE A290 ALS WICHTIGSTER TREIBER

Als meistverkauftes Modell der Marke ist die im Juni 2024 vorgestellte Alpine der entscheidende Wachstumstreiber für Alpine.

 

ALPINE A390 KOMMT AUF DIE EUROPÄISCHEN MÄRKTE

Das neueste Modell der Alpine Produktpalette, die Alpine A390, wurde Mitte 2025 zum 70-jährigen Jubiläum der Marke vorgestellt und in zwei Leistungsstufen mit 400 PS und 470 PS erhältlich.

 

ALPINE A110 WEITERHIN FÜHREND IN IHREM SEGMENT

Die aktuelle Alpine A110 geht in ihre letzten Produktionsmonate. Vor neun Jahren auf dem Genfer Autosalon vorgestellt, hat die Alpine A110 im Laufe der Jahre ihre führende Position im Segment der zweisitzigen Sportcoupés gefestigt: In Europa steht sie mit einem Marktanteil von 62 Prozent an der Spitze ihres Segments und belegt in Frankreich, Deutschland, Grossbritannien, Belgien, Spanien, den Niederlanden und Polen den ersten Platz. Insgesamt wurden im ersten Quartal 545 Einheiten verkauft.
Auch in den letzten Produktionsmonaten wird das legendäre Modell weiterhin mit Auszeichnungen gewürdigt. Produziert werden die folgenden Versionen: die Alpine A110, die Alpine A110 GTS und die Alpine A110 R 70, die anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der Marke entwickelt wurde. Jede Version bietet ein einzigartiges Fahrerlebnis.

 

VERKAUFSZAHLEN NACH MÄRKTEN

 

 

 

Verkäufe Q1 2026      Differenz 

 

(ALLE MODELLE)      vs. Q1 2025 (%)

 

Frankreich                               1’397                 - 3,8 %

 

Deutschland                               366              + 145,6 %

 

Vereinigtes Königreich               712              + 1’595,2 %

 

Belgien                                       151               + 43,8 %

 

Schweiz                                      64                 + 16,4 %

 

Italien                                          84                  + 68,0 %

 

Spanien                                     154                + 185,2 %

 

Niederlande                                 60                 + 66,7 %

 

Weitere europäische Länder      108                  + 56,5 %

 

Europa gesamt             3’096            + 53,9 %

 

Japan                                            80                    - 7,0 %

 

Türkei                                            61                     

 

Weitere Länder

 

ausserhalb Europas                        9                     

 

Ausserhalb Europas gesamt        150                + 74,4 %    

 

Weltweit gesamt            3’246            + 54,7 %

 

 

30/04/2026/ media.renault.ch 

 

Historische Alpine A110 gewinnt Motor Klassik Award 2026

und Ende Juni 2026 ist Schluss mit Alpine Sound...

 

Sportwagen von 1962 siegt in der Kategorie „Französische Klassiker“

Kombination aus Leichtbau und Leistung bescherte Motorsporterfolge

Vorbild für aktuelle, noch bis Juni produzierte Alpine A110

 

Die Alpine A110 aus dem Jahr 1962 hat den renommierten „Motor Klassik Award 2026“ gewonnen. Die Sportwagen-Legende entschied die Kategorie „Französische Klassiker“ mit 40,9 Prozent aller Stimmen sehr deutlich für sich.

In seiner aktuellen Form wird der Motor Klassik Award seit 2012 verliehen, seine Anfänge reichen zurück bis in die 1990er Jahre. Bei der Leserwahl stimmen die Leserinnen und Leser der Fachzeitschrift Motor Klassik sowie deren Online-Ausgabe alljährlich über ihre Lieblingsmodelle ab. In diesem Jahr haben insgesamt 16.879 Leserinnen und Leser aus einer Vorauswahl der Redaktion ihre Favoriten gewählt und damit über die „Klassiker des Jahres“ und die „Klassiker der Zukunft“ abgestimmt. Hier gewann die Sportwagen-Legende Alpine A110 ihre Kategorie souverän.

Die A110 feierte im Jahr 1962 auf dem Pariser Autosalon ihre Premiere. Wie kein anderes Modell trug die kompromisslose Fahrmaschine zur Alpine Legende bei, denn mit ihr avancierte die Marke aus Dieppe zur nahezu unschlagbaren Macht im Rallye-Sport. Highlights in der Motorsportkarriere der A110 waren die Gewinne der internationalen Markenmeisterschaft 1971 und der ersten Rallye-Weltmeisterschaft 1973.

Das Erfolgsrezept der A110 lag in der Kombination aus Leichtbau und Motorperformance. Maximal 730 Kilogramm wog der ultraflache Zweisitzer mit Heckmotor. Die Motoren stammten aus dem Renault 8 sowie Renault 16, wurden von Amédée Gordini und Marc Mignotet einem gründlichen Tuning unterzogen und mobilisierten zwischen 35 kW/47 PS und 101 kW/138 PS, in den Rallye-Varianten sogar bis zu 147 kW/200 PS. Die Motorsporterfolge trieben den Absatz von „Le Turbot” („der Plattfisch”), wie die A110 von ihren Fans liebevoll-ironisch genannt wurde, in ungeahnte Höhen: Alpine baute bis 1977 7.489 Exemplare des Modells, die meisten davon in der französischen Rennfarbe Blau.

Die gleichnamige Neuauflage überträgt den Spirit des Klassikers in die Gegenwart und zitiert den vielfachen Rallye-Sieger auch im Design deutlich. Auch die moderne Alpine A110 (Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 6,7; CO2-Emission kombiniert (g/km): 153; CO2-Klasse: E) überzeugt durch kompromisslosen Leichtbau und kompakte Abmessungen. Je nach Version beschleunigt der Mittelmotor-Zweisitzer mit leistungsstarkem Vierzylinder und bis zu 221 kW/300 PS in nur 3,9 Sekunden von null auf 100 km/h und ermöglicht einen Topspeed von 280 km/h. Das Modell wird noch bis Juni 2026 im Alpine Werk Jean Rédélé gefertigt. Danach wird die nächste Generation des Modells zu einem echten vollelektrischen Sportwagen weiterentwickelt – dem ersten Fahrzeug auf der von Alpine entwickelten „Alpine Performance Platform“ (APP) für Hochleistungsmodelle.

Bei der Wahl zum „Klassiker der Zukunft“ entscheiden die Leserinnen und Leser auch, welche aktuellen Modelle ihrer Einschätzung nach das größte Klassiker-Potenzial besitzen. Hier sicherte sich der Renault 5 E-Tech elektrisch (Stromverbrauch kombiniert (kWh/100 km): 15,2 – 14,8; CO2-Emission kombiniert (g/km): 0; CO2-Klasse: A) mit 45,1 Prozent der Leserstimmen die Top-Platzierung in der Kategorie „Autos 2026 – Klein- und Kompaktwagen“.

 

 April 2026/ Renault Deutschland AG

Alpine baut Modellprogramm und Marktpräsenz weiter aus

  • Neue elektrische Sportwagen auf Basis der Alpine Performance Platform (APP)
  • Dem Erbe treu: Nächste Generation der A110 wird in Dieppe produziert
  • Ausweitung des Vertriebsnetzes aus Alpine Stores und Ateliers Alpine geplant

Alpine treibt die Expansion von Marke und Modellpalette weiter voran. Im Rahmen des futuREady Strategietags der Renault Group hat die französische Sportwagenmarke ihre Ambitionen für weiteres Wachstum bei Produkten, Marktpräsenz und Absatz bekräftigt – mit dem Ziel einer nachhaltigen und profitablen Geschäftsentwicklung. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen ein dreistelliges Wachstum verzeichnet und mit 10.970 verkauften Fahrzeugen erstmals in seiner Geschichte die Marke von 10.000 Zulassungen überschritten.

 

Die technische Basis für die weitere Modellentwicklung bildet die Alpine Performance Platform (APP). Sie wird als Grundlage für die zukünftige Generation der Alpine A110 dienen – und für verschiedene Karosserievarianten, die in den kommenden Jahren auf den Markt kommen sollen: Coupé, Spider und 2+2-Sitzer.

 

Die neue A110 wird in der Manufacture Alpine Dieppe Jean Rédélé entwickelt und hergestellt und damit auch das Erbe und die industrielle DNA der Marke fortsetzen. Als Geburtsort von Alpine und Produktionsstätte der aktuellen A110, seit der Wiedergeburt der Marke im Jahr 2017, bleibt Dieppe das Herzstück der Geschichte von Alpine. Die Produktion der nächsten A110 in Dieppe setzt dieses Erbe auf natürliche Weise fort und verbindet vergangene, gegenwärtige und zukünftige Generationen des legendären Sportwagens der Marke. Auch das einzigartige Savoir-faire, das Alpine seit Jean Rédélés ursprünglicher Vision auszeichnet, wird durch diese Kontinuität bewahrt.

 

ALPINE PERFORMANCE PLATFORM – APP DETAILS

 

Struktur

Die Alpine Performance Platform geht alle technischen Herausforderungen bei Gewicht, Design und Elektrifizierung an und erleichtert die Entwicklung eines Elektro-Sportwagens, der der DNA von Alpine treu bleibt. Die fortschrittliche Aluminiumarchitektur gewährleistet markentypische Agilität und bietet eine Leichtigkeit und Modularität, die sich auf der Straße in dynamisches Ansprechverhalten und Effizienz verwandelt. Die gesamte Architektur ist steif und verfügt über eine innovative Klebe- und Niettechnologie für strukturelle Integrität und Leichtbau.

Fahrwerk und seine elektronische und mechanische Integration

 

Um die 40:60-Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse eines echten Sportwagens zu gewährleisten und gleichzeitig die ikonische, sportliche Silhouette der A110 zu bewahren, werden zwei Batteriepacks in die Architektur integriert.

 

Die Batterien verfügen über 800-Volt- und Cell-to-Pack-Technik sowie Zellen mit hoher Energiedichte, um das Gewicht und die Ladezeiten weiter zu reduzieren. Als Teil der Plattform wird eine neue hintere elektrische 3-in-1-Achse mit dualem E-Motor entwickelt, die dank ihres SIC-Wechselrichters herausragendes Drehmoment und Leistung mit ultraschneller Steuerung bietet. Mechanisch profitiert die Alpine Performance Platform von zwei neuen Vollaluminium-Aufhängungen sowie neuen integrierten Brems- und Lenksystemen.

 

Hightech-Gehirn

Als Hightech-Gehirn der Plattform dient das Alpine Dynamic Model (ADM ECU): Die Einheit integriert alles vom Batteriemanagement bis zu den Elektromotoren und steuert Bremsen, Lenkung und die aktive Aerodynamik.

 

Begeisterndes Erlebnis

Um das Fahrerlebnis der nächsten Generation elektrischer Alpine Sportwagen zu verbessern, hat die Marke das Alpine Active Torque Vectoring (AATV) entwickelt. Das System sorgt für ein echtes Gefühl von Leichtigkeit: Alle 10 Millisekunden kann es die Drehmomentverteilung zwischen den rechten und den linken Rädern anpassen, um eine optimale dynamische Leistung zu erzielen.

 

Eine von der Formel 1 inspirierte Fahrposition – tief liegend, mit einem vertikalen Lenkrad und allen wichtigen Instrumenten in Sicht- und Reichweite – rückt die Fahrerin oder den Fahrer in den Mittelpunkt des Fahrzeugs.

 

„Unser Ziel ist es, die weltweit führende französische Sportwagenmarke zu werden und die besten Fahrerautos der Elektroauto-Ära anzubieten. Dazu werden wir kontinuierlich neue Technologien einführen und sie mit der DNA von Alpine verbinden“, erklärt Alpine CEO Philippe Krief. „Zunächst konzentrieren wir uns auf unsere Wachstumsziele und darauf, mit der Alpine A290 (Stromverbrauch kombiniert (kWh/100 km): 16,5-15,8; CO2-Emission kombiniert (g/km): 0; CO2-Klasse: A) und der Alpine A390 (Alpine A390: Stromverbrauch kombiniert (kWh/100 km): 20,7-18,9; CO2-Emission kombiniert (g/km): 0; CO2-Klasse: A) neue Kundinnen und Kunden zu gewinnen. Dann werden wir mit der neuen A110 den ersten echten Elektro-Sportwagen auf den Markt bringen. Er wird der DNA von Alpine treu bleiben und dank der Alpine Performance Platform die besten Verbrenner-Sportwagen von heute übertreffen. Darüber hinaus wird Alpine durch seine Agilität und Flexibilität in der Lage sein, in Echtzeit auf Marktentwicklungen zu reagieren. Unsere Strategie ist ebenso anpassungsfähig wie robust.“

 

Kontinuierliches und organisches Wachstum

Seit der Markteinführung der A110 im Jahr 2018 ist Alpine deutlich gewachsen. Allein seit 2024 hat die Marke ihr Produktportfolio von einem auf drei Fahrzeuge erweitert. Das Vertriebsnetzwerk, das anfänglich nur den Heimatmarkt umfasste, ist inzwischen auf 170 Händler in 25 Märkten ausgeweitet worden.

 

Alpine hat dabei in ganz Europa verschiedene Zentren und Stores etabliert, an denen bestehende und künftige Kundinnen und Kunden sowie Fans mit der Marke in Kontakt treten können. Zu den Innovationen in diesem Bereich gehören:

 

Alpine Store

Alpine Stores sind die Verkaufsräume und Werkstätten, die den Kundinnen und Kunden die Produkte und Dienstleistungen von Alpine näherbringen. Sie bieten Zugang zu den neuesten Alpine Modellen, offiziellen Merchandise-Artikeln und Kollektionen sowie einer umfassenden Palette von After-Sales-Services, darunter Wartung, Finanzierung und Inzahlungnahme-Lösungen. Besitzerinnen und Besitzer eines Alpine Modells profitieren von einer persönlichen, individuellen Betreuung über die gesamte Haltedauer des Fahrzeugs.

 

Mit ihrem Fokus auf Kundennähe und Kundenbetreuung spielen Alpine Stores eine zentrale Rolle im Vertriebsnetz der Marke. Sie verbinden Verkaufskompetenz, Produktwissen und hochwertigen Service, um ein einheitliches und erstklassiges Kundenerlebnis zu bieten, das der Positionierung von Alpine entspricht.

 

Atelier Alpine

Die Atelier Alpine Räume sind als immersive Concept Stores konzipiert und präsentieren den Geist der Marke über das Produkt hinaus. Die Philosophie und Seele der Marke kann in verschiedenen Bereichen der Ateliers erlebt werden, darunter Simulatoren, die neuesten Merchandise-Kollektionen, Personalisierungsbereiche oder sogar Restaurants und Cafés.

 

Im Mittelpunkt des Atelier Alpine stehen Leidenschaft und Emotionen. Das erste Atelier Alpine wurde im Juni 2024 in Barcelona eröffnet, gefolgt vom Atelier Alpine Paris im Oktober 2025. Für 2026 ist die Eröffnung von zwei weiteren Atelier Alpine in Mailand und London geplant.

 

La Piste Bleue

Das Zentrum La Piste Bleue an der Rennstrecke in Le Mans bietet Liebhaberinnen und Liebhabern der Marke ein einzigartiges, immersives Markenerlebnis – mit der Möglichkeit, das markentypische Fahrvergnügen zu erleben und die eigenen Fähigkeiten hinter dem Steuer einer Alpine zu verbessern.

 

Der Grundstein für das Gebäude wurde 2023 während der 24 Stunden von Le Mans gelegt, dem hundertjährigen Jubiläum eines der renommiertesten Langstreckenrennen der Welt. Ein Jahr später, im Juni 2024, wurde das Gebäude eingeweiht.

 

März 2026/ Renault Deutschland AG

Alpine gibt neue Fahrerteams für die WEC-Saison bekannt.

  • Start in die dritte und letzte Saison in der Hypercar-Klasse der WEC
  • António Félix da Costa an Bord mit Ferdinand Habsburg und Charles Milesi
  • Jules Gounon, Frédéric Makowiecki und Victor Martins bilden zweite Crew
Das Alpine Endurance Team hat seine Fahrercrews für die anstehende Saison in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) bekanntgegeben. Unter der Leitung von Teamchef Philippe Sinault und Sportdirektor Nicolas Lapierre startet der Rennstall in seine dritte und letzte Saison in der WEC, nachdem das Team bereits den Ausstieg nach der Saison 2026 bekanntgegeben hat.

Charles Milesi und Ferdinand Habsburg, die seit Beginn der Hypercar-Ära zum Team gehören und massgeblich zum ersten Sieg der Alpine A424 beigetragen haben, werden im Auto mit der Startnummer 35 von António Félix da Costa unterstützt. Die zweite A424 mit der #36 wird pilotiert von Jules Gounon und Frédéric Makowiecki, die gemeinsam mit dem WEC-Neuling Victor Martins ein rein französisches Trio bilden.

Die sechs Fahrer bündeln ihre Stärken, ihre Erfahrung und ihr Talent, um die Farben von Alpine bei den acht Saisonrennen zu vertreten. Neben den 24 Stunden von Le Mans stehen Ausdauerrennen auf vier Kontinenten auf dem Programm, bei denen sich sieben der renommiertesten Hersteller in der Hypercar-Klasse messen.

„Vor uns steht ein arbeitsreiches Jahr in der WEC“, sagt Axel Plasse, Vice President bei Alpine Tech. „Wir sind fest entschlossen, in jedem Meisterschaftsrennen unser Bestes zu geben.“

Alpine ist seit 2013 im Langstrecken-Motorsport aktiv und startet nun in seine dritte und letzte Hypercar-Saison. Die A424, mit der das Team in der WEC antritt, wurde mit dem Know-how der Alpine Tech Teams in Viry-Châtillon entworfen und entwickelt.

Nach einer ersten Lernphase im Jahr 2024 erreichte das Alpine Endurance Team in den darauffolgenden Jahren zwei Podiumsplatzierungen und krönte die letzte Saison mit dem ersten Sieg bei den Sechs Stunden von Fuji.

Das Design der A424 für die neue Saison wurde am 18. Februar im Atelier Alpine Paris vorgestellt. Der Wagen behält die wettbewerbsfähige Architektur bei, wurde jedoch gezielt nach den Regularien der WEC aerodynamisch optimiert. Die Lackierung ist eine Weiterentwicklung aus dem Vorjahr, betont die Charakterlinien und die typischen Stilmerkmale des Hypercars und ist mit den Farbtönen Blau, Weiss und Rot eine Hommage an die Farben der französischen Nationalflagge.

 20. Februar 2026/ media.renault.ch

Die wichtigsten Gerüchte und Entwicklungen für 2026:

 

Formel 1 (A526): Nach dem Ende der eigenen Motorenentwicklung in Viry-Châtillon wird Alpine ab 2026 zu Mercedes-Motoren wechseln. Dies soll die Wettbewerbsfähigkeit nach enttäuschenden Jahren (2025: Letzter Platz) steigern. Die Teamvorstellung 2026 fand symbolisch auf einem MSC-Kreuzfahrtschiff statt.

 

WEC-Langstrecken-WM: Es gibt starke Gerüchte über einen möglichen Ausstieg von Alpine aus der WEC zum Ende der Saison 2026. Dies könnte auch Auswirkungen auf das Fahrer-Lineup haben.

 

Modelloffensive: Die Marke forciert den Wechsel zur Elektro-Sportlichkeit. Die neue, vollelektrische A110 wird für 2026 erwartet, basierend auf einer neuen Plattform.

 

Alpine A390: Ein neues, rein elektrisches SUV (Crossover) ist zentral für die 2026er-Strategie, mit leistungsstarken Versionen (bis zu 3 Motoren/600 PS).

 

Produktion: Alpine plant eine signifikante Produktionssteigerung der neuen E-Modelle am Standort Dieppe.

 

A110 R Ultime: Zum Abschied des Verbrenners kommt Anfang 2026 die exklusive "A110 R Ultime", die den Weg ins Luxussegment ebnet.

Alpine steht offenbar vor seiner letzten WEC-Saison

06.02.2026 17:07/ powered by Motorsport.com

 

Alpine dementiert Einstellung der Marke, aber WEC-Ausstieg wahrscheinlich

 

Die Marke Alpine soll Medienberichten zufolge bald eingestellt werden - Renault-Tochter dementiert, aber WEC-Ausstieg wahrscheinlich - Kommt stattdessen Honda?

 

(Motorsport-Total.com) - Die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) steht offenbar vor dem Verlust eines weiteren Herstellers zum Ende der Saison 2026. Wie mehrere Medien berichten, wird die zum Renault-Konzern gehörende Sportwagenmarke Alpine die Serie zum Ende dieses Jahres verlassen.

 

Eine Alpine-Sprecherin dementiert zwar nicht einen möglichen WEC-Ausstieg, bestätigt jedoch, dass die derzeit in den Medien genannten Gründe nicht korrekt seien. Diese sprechen von einer kompletten Einstellung der Marke Alpine.

 

"Nein, die Marke wird nicht gestrichen", erklärt die Sprecherin gegenüber Motorsport-Total.com. Noch im Sommer 2025 bestätigte der damalige Renault-CEO Luca de Meo, dass Alpine etwa 20 Jahre benötigen werde, um ein echter Porsche-Rivale zu werden, was auf einen langfristigen Plan für die Marke hindeutete.

 

Vor seinem Wechsel zur Renault-Gruppe im Jahr 2020 baute de Meo bei Volkswagen die Marke Cupra auf. Dies diente als Blaupause, um Alpine als margenstarke Premiummarke für Renault zu etablieren.

 

De Meo, ein bekennender Motorsport-Enthusiast, wurde inzwischen als Vorstandsvorsitzender durch Francois Provost ersetzt. Dieser galt beim Amtsantritt als de Meos rechte Hand, scheint nun aber seine eigenen strategischen Akzente zu setzen.

 

Das ist der Grund, warum ein WEC-Ausstieg immer wahrscheinlicher erscheint. Die Sprecherin bezeichnete die Berichte als "Gerüchte" - eine im PR-Bereich übliche Formulierung, wenn eine Entwicklung noch nicht bereit für eine Bestätigung ist, aber auch nicht dementiert werden kann.

 

Mick Schumachers Abschied von Alpine könnte mit den nun ans Licht getretenen Gerüchten zu tun haben.

 

Nach dem Verlust des F1-Motorenvertrags wurde der Standort in "Hypertech" umbenannt, soll aber Berichten zufolge vor dem endgültigen Aus stehen. Das würde auch den Abschied von Mick Schumacher nochmal in einem neuen Licht erscheinen lassen.

 

Obwohl die Renault-Gruppe mit ihrer Kernmarke weiterhin profitabel ist, meldete sie für die erste Hälfte des Jahres 2025 einen erheblichen operativen Verlust durch eine Abschreibung in Höhe von 9,5 Milliarden Euro beim schwächelnden Partner Nissan.

 

Alpine ist seit 2013 zusammen mit seinem Partner Signatech ein langjähriger Teilnehmer im Langstreckensport. Die Marke trat acht Jahre lang in der LMP2-Klasse an, bevor sie zur Saison 2021 in die Hypercar-Klasse aufstieg.

 

Nach zwei Jahren mit einem "Grandfathered" LMP1-Chassis legte die Marke 2023 eine Pause ein, um 2024 mit einem Low-Drag-Auto zurückzukehren. Ein möglicher Überraschungssieg in Le Mans wurde 2024 durch technische Probleme am Motor und die Einführung der zweistufigen BoP durch die Regelhüter verhindert.

 

Der Alpine A424 hat seitdem den Vorteil verloren, für den er entwickelt wurde, und wurde für die Saison 2026 mit einer neuen Aerodynamik für mehr Abtrieb versehen. Das überarbeitete Fahrzeug wurde kürzlich in Portimao getestet und spulte dabei 1.250 Kilometer ab.

 

Springt Honda in die Bresche?

Mehrere Berichte deuten darauf hin, dass Honda endlich in die WEC einsteigen konnte, nachdem man jahrelang gezögert hatte, den Acura ARX-06 nach Europa zu bringen.

 

Die Berichte sind weiterhin widersprüchlich: Während Motorsport aktuell von einem durch ein Privatteam finanzierten Einsatz spricht, deutet Daily Sportscar ein vollständiges Werksprojekt in Zusammenarbeit mit Inter Europol Competition an.

 

Das polnische Team, das seinen Namen von Polens größter Industriebäckerei hat und 2010 gegründet wurde, stieg 2016 in die European Le Mans Series ein. Seitdem hat es sich zu einer festen Größe sowohl in der LMP2 als auch in der LMP3 entwickelt.